Ch. (t.) hoehnelii

   “Karla” (

Aktuell halte oder züchte ich keine Ch. (t.) hoehnelii mehr.

Das Ch. (t.) hoehnelii stammt aus Kenia und Uganda. Die Tiere leben
dort im Bergregenwald in einer Höhe von 1.000 bis 3.000 Metern. Es gibt
verschiedene Varianten, die sich in der Größe und der Färbung
unterscheiden.

Die Helmchamäleons werden bis zu 25 cm groß und bis zu 5 Jahre alt.

Die normalerweise bei Chamäleons vorhandene innerartliche
Aggression ist nur gering ausgeprägt, daher ist eine Paar- oder 
Gruppenhaltung möglich.

 
 
(... ich hoffe das sich dieses junge Männchen links so ähnlich entwickelt, wie der adulte rechts von Dr. Drexler ...)

Das Terrarium sollte mindestens oben und an einer Seite aus Gaze
bestehen -so daß eine gute Lüftung entsteht- und für 1 adultes Tier
etwa 60 x 60 x 80 cm groß sein. Eine natürliche Begrünung
(Ficus benjamini, Efeutute, etc.) darf im Terrarium nicht fehlen.
Als Bodengrund bietet sich Blumenerde aus Kokosfasern
an. Alternativ ist auch eine freie Haltung am Blumenfenster möglich.

Allgemein ist eine (Zimmer-)
Temperatur von 20-22 Grad ausreichend.
Tagsüber sollte nur stundenweise ein Spot zum Sonnen einladen,
max. 26 Grad (40-60 Watt). Bezüglich der anderen
Leuchtmittel
sollte man darauf achten, daß diese zwar viel Licht, aber nicht viel
Wärme erzeugen (Energie-Spar-Lampen / Leuchtstoffröhren).

Die
Luftfeuchtigkeit sollte morgens und abends nach dem Sprühen
bei fast 100 % liegen und ansonsten nicht unter 50-60 % fallen.

 
  
  Paarung                                                   
... und ein Nachzucht-Jungtier ...


Die Temperatur im Terrarium sollte nachts um etwa 10 Grad
absinken. Das ist in der Wohnung schwer zu schaffen.
Mein Terrarium steht in einem unbeheizten Raum und
dazu neben dem Fenster, so daß hier zumindest
eine annähernde
Nachtabsenkung zu erreichen ist. Ideal ist es,
die Tiere von Frühjahr bis Herbst (ca. Mai - September,
aber nicht unter 10 Grad!) im Gazekäfig im Garten zu halten.
Dabei sollte der Stellplatz so gewählt werden, daß die Tiere sich
in der Morgensonne aufwärmen können; im Hochsommer
muß mittags hauptsächlich Schatten vorhanden sein.

Die Ch. (t.) hoehnelii fressen Insekten wie Heimchen, Grillen, Fliegen,
etc.. Die Tiere sind mit ca. 8 Monaten geschlechtsreif.
 


Brigitte Mattern
Erkrath